Homöopathie: "Der Tropfen auf den Bodensee"?Bedingt durch die homöopathische Verdünnung ist rein rechnerisch in einem homöopathischen Arzneimittel ab der Potenz D23 kein einziges Molekül der Urtinktur zu finden. Und wo nichts ist, da kann aus pharmakologischer Sicht natürlich auch nichts wirken! "Der Tropfen auf den Bodensee" nennen die schulmedizinischen Spötter gern die Einnahme homöopathischer Mittel - "Glaube versetzt Berge" - oder "alles ein Placeboeffekt". Und so wollte man 2003 am pharmakologischen Institut der Universität Leipzig beweisen, dass Homöopathie unwirksam ist. Die Pharmakologie-Professorin Karen Nieber erstellte dazu folgende Versuchsanordnung: Kleine Stückchen Rattendarm wurde in mehrere Gläser mit Nährlösung gehängt und oben und unten mit Organfäden an einem Sensor befestigt. In die Nährlösung wurde nun ein Reizmittel (Atropin) gegeben, und die dadurch verursachten starken Verkrampfungen des Darmes konnten mit den Sensoren genau gemessen werden. Nun wurden in einer Doppelt-Blind-Studie entweder ein Placebo-Mittel oder Belladonna D90 in die verschiedenen Behälter gegeben. Nur der Darm, der Belladonna bekam, entspannte sich wieder und der Sensor zeigte dies auch genau an! So hatte die Professorin den Beweis erbracht, dass Homöopathie auch ohne stoffliche Substanzen wirksam ist - und dafür 2003 einen Forschungspreis erhalten :-) Verschiedenste Fernsehsender haben über diese Ergebnisse der Universität Leipzig berichtet.
...und wenn sie liebe Tierfreunde wieder mal ein Schulmediziner damit überzeugen will, die ganze Naturheilkunde wäre ja doch nur "ein Tropfen auf den Bodensee", dann erzählen Sie ihm doch einfach von der Professorin, die beweisen wollte, dass Homöopathie nicht wirkt, und genau das Gegenteil erreicht hat!!
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